Meditation


Unser Geist ist permanent aktiv und damit beschäftigt, äußere Eindrücke zu verarbeiten, Pläne zu schmieden, Probleme zu lösen und Erinnerungen aufzufrischen. Ziel der Meditation ist es, den Geist frei zu machen, zu beruhigen und sich auf Gedanken bzw. eine Vorstellung oder ein Wort zu konzentrieren.

Meditation kann Beschwerden (zum Beispiel nervöse Magen- und Herzbeschwerden), Niedergeschlagenheit, Schlaflosigkeit und Bluthochdruck positiv beeinflussen. Untersuchungen haben ergeben, dass sich bei der Meditation die Alpha-Wellen, die normalerweise nur im Wachzustand auftreten, verstärken und gleichzeitig auch langsamere Theta- und Delta-Wellen auftauchen, die sonst nur im Tiefschlaf vorkommen. Der gesamte Stoffwechsel schaltet einen Gang zurück. Der elektrische Hautwiderstand, der bei Angst und Stress zurückgeht, steigt an.

Für Meditation ist Geduld und Disziplin erforderlich.

Meditation kann eine geeignete Vorbeugung zur Gesunderhaltung sein. Sie stellt jedoch keinen therapeutischen Ersatz dar. JedeR TeilnehmerIn handelt in Eigenverantwortung. Meditation benötigt etwas Zeit und ist kein Schnellverfahren.


Eine Metapher dazu:
Ein in der Meditation erfahrener Mann wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so gesammelt sein könne. Dieser sagte:
Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze, dann sitze ich, wenn ich esse, dann esse ich, wenn ich spreche, dann spreche ich... Da fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten: Das tun wir auch, aber was machst du noch darüber hinaus? Er sagte wiederum: Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze, dann sitze ich, wenn ich esse, dann esse ich, wenn ich spreche, dann spreche ich ... Wieder sagten die Leute: Das tun wir doch auch. Er aber sagte zu ihnen: Nein, wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon, wenn ihr steht, dann lauft ihr schon, wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel ...
(Östliche Weisheit)


Mitglied im Dachverband für Geistiges Heilen e.V.


Alle Angebote ersetzen weder den Arzt noch den Heilpraktiker, können sie jedoch unterstützen und ergänzen.


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